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Sternenkarte selbst erstellen — kostenlos, mit PDF zum Ausdrucken

Datum

Öffnet den Generator mit diesen Angaben als runde Karte des ganzen Himmels. Die Uhrzeit ist die Ortszeit; Zeitzone und Sommerzeit des Ortes rechnet der Generator selbst ein.

Beispiel-Sternenkarte im Hochformat auf dunkelblauem Grund: der Himmel über Köln am Samstag, 16. Juni 2018, um 22:30 Uhr als runde Scheibe mit Sternbildlinien und lateinischen Sternbildnamen, die Milchstraße als heller Bogen im Osten, die zunehmende Mondsichel tief im Westen neben Venus, Jupiter tief im Süden, Saturn im Südosten, Merkur im Nordwesten; darunter „Lena & Jonas“, „Die Nacht, in der wir Ja sagten“, Köln, Deutschland, das Datum, die Koordinaten und die Mondphase.
Beispiel: Köln, Samstag, 16. Juni 2018, 22:30 Uhr, Design „Nacht“, 50 × 70 cm. Die Sternbildnamen stehen hier lateinisch; im Generator können Sie sie auch auf Deutsch drucken lassen (Großer Bär statt Ursa Major).

Eine persönliche Sternenkarte zeigt den Himmel genau so, wie er in einer bestimmten Minute über einem bestimmten Ort stand — am Abend der Hochzeit, in der Nacht einer Geburt, beim ersten Kuss vor dem Dom. Dieser Generator berechnet sie aus einem echten Sternkatalog, kostenlos und ohne Anmeldung, und gibt sie Ihnen als PDF, PNG und SVG zum Herunterladen.

Im Generator öffnen: 16. Juni 2018, 22:30 Uhr, Köln
Der Knopf öffnet den Generator auf Deutsch (polyatic.com/starmap/de/) mit Datum, Uhrzeit, Ort und Beschriftung dieses Beispiels schon eingetragen — Sie ändern nur, was an Ihrem Moment anders ist. Kostenlos, ohne Konto; Ihre Eingaben verlassen den Browser nicht.

Beispiel-Sternenkarte im Hochformat auf dunkelblauem Grund: der Himmel über Köln am Samstag, 16. Juni 2018, um 22:30 Uhr als runde Scheibe mit Sternbildlinien und lateinischen Sternbildnamen, die Milchstraße als heller Bogen im Osten, die zunehmende Mondsichel tief im Westen neben Venus, Jupiter tief im Süden, Saturn im Südosten, Merkur im Nordwesten; darunter „Lena & Jonas“, „Die Nacht, in der wir Ja sagten“, Köln, Deutschland, das Datum, die Koordinaten und die Mondphase.
Beispiel: Köln, Samstag, 16. Juni 2018, 22:30 Uhr, Design „Nacht“, 50 × 70 cm. Die Sternbildnamen stehen hier lateinisch; im Generator können Sie sie auch auf Deutsch drucken lassen (Großer Bär statt Ursa Major).

Was eine persönliche Sternenkarte ist

Der Himmel über Ihnen ist nie zweimal gleich. Er dreht sich in einer Stunde um 15°, und dieselben Sterne stehen jeden Abend knapp vier Minuten früher an derselben Stelle. Auch der Ort zählt: Zwischen München und Flensburg liegen knapp 7 Breitengrade, also stehen dieselben Sterne zur selben Stunde dort bis zu 7° höher oder tiefer. Eine Sternenkarte für Datum und Ort hält genau einen dieser Momente fest. Sie ist kein Deko-Druck mit zufällig verteilten Punkten, sondern eine Rechnung: Welche Sterne standen in dieser Minute über diesem Ort, wo genau, und wie hell?

Der Kreis ist der ganze sichtbare Himmel. In der Mitte steht der Punkt direkt über Ihrem Kopf (der Zenit), der Rand ist der Horizont, Norden ist oben. Osten liegt links und Westen rechts — umgekehrt wie auf einer Landkarte, weil man eine Himmelskarte über den Kopf hält und von unten liest.

Kostenlos heißt hier: vollständig, ohne Konto, ohne Upload

Sie brauchen weder ein Konto noch eine E-Mail-Adresse, und es gibt keine bezahlte Version, auf die der Generator hinarbeitet. Gerechnet wird in Ihrem Browser: Datum, Ort und Widmung werden an keinen Server geschickt, und nach dem ersten Laden funktioniert die Seite auch offline. Alle drei Downloads sind die komplette Karte in voller Auflösung, ohne Wasserzeichen:

Am unteren Rand jeder Datei steht eine kleine Zeile „Erstellt mit Starmap“ mit der Adresse der Seite. Sie ist ein Hinweis, keine Verschlechterung der Karte darüber; wer sie nicht möchte, schneidet sie vor dem Drucken ab.

In drei Schritten zur eigenen Karte

  1. Datum und Uhrzeit. Jedes Datum vom Jahr 1 bis 3000 ist möglich, die Uhrzeit in Ortszeit; die Sommerzeit setzt der Generator selbst, sobald Sie einen Ort aus der Liste wählen. Kennen Sie die Uhrzeit nicht, nehmen Sie den Abend — ein Regler unter der Karte fährt von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang durch die Nacht.
  2. Ort. Tippen Sie den Namen einer Stadt und wählen Sie sie aus der Liste: 171.041 Orte ab 1.000 Einwohnern, weltweit, also auch Bad Tölz oder Skagen. Umlaute dürfen fehlen, „koln“ findet Köln. Fehlt ein Weiler mit weniger Einwohnern, nehmen Sie die nächste Stadt — 20 km Abstand verschieben den Himmel um weniger als 0,2°, das sieht niemand — oder geben Sie Breiten- und Längengrad direkt ein.
  3. Beschriftung und Format. Titel und Untertitel schreiben Sie selbst; Ort, Datum, Koordinaten und Mondphase setzt der Generator auf Deutsch darunter. Dann Design und Format wählen und herunterladen.

Ein Hinweis für Sommernächte: Um den 21. Juni wird es in Köln nie ganz dunkel. Die Sonne sinkt dort um Mitternacht nur rund 16° unter den Horizont, volle Dunkelheit beginnt erst bei 18°. Die Karte zeigt trotzdem jeden Stern an seiner richtigen Stelle; unter der Karte steht aber ehrlich, welches Licht in diesem Moment herrschte, und ein Knopf springt zum dunkelsten Himmel der Nacht.

Drucken: im Copyshop oder zu Hause

Für den Copyshop oder eine Online-Druckerei laden Sie das PDF hoch. Weil seine Seite schon das richtige Maß hat, muss niemand etwas skalieren. So viele Pixel hat das PNG in den drei gängigsten Formaten — kommt von einem Dienst eine kleinere Datei zurück, wurde unterwegs verkleinert:

Zu Hause drucken Sie das A4-PDF mit der Einstellung „Tatsächliche Größe“ oder 100 %, nicht „An Seite anpassen“, sonst schrumpft die Karte. Das dunkelblaue Design „Nacht“ bedeckt fast das ganze Blatt mit Farbe; auf einem Tintenstrahldrucker kostet das viel Tinte, und dünnes Papier wellt sich. Für den Heimdruck ist das Design „Tinte auf Papier“ gedacht: dunkle Linien auf hellem Grund. Hinter Glas spiegelt mattes Papier weniger als glänzendes.

Was die Karte zeigt — und was nicht

Gezeichnet werden alle 1.630 Sterne des Yale Bright Star Catalogue, die heller als Größenklasse 5,0 sind, soweit sie über dem Horizont stehen: so viele, wie ein gutes Auge unter dunklem Himmel sieht. Dazu kommen 89 Sternbildfiguren, nach Helligkeit gestufte Sternpunkte und, wenn Sie wollen, die Namen der hellsten Sterne. Der Mond ist eingezeichnet, an seiner wirklichen Position und in der Phase jener Nacht. Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn sind ebenfalls eingezeichnet und liegen bei allen geprüften Daten von 1900 bis 2049 innerhalb von 0,16° der Werte von JPL Horizons. Die Sonne ist eingezeichnet, wenn sie über dem Horizont stand, und unter der Karte steht, ob in diesem Moment Tageslicht, bürgerliche, nautische oder astronomische Dämmerung oder volle Dunkelheit herrschte. Die Milchstraße ist als weiches Band entlang des galaktischen Äquators eingezeichnet; ihr Verlauf ist berechnet, ihr Umriss eine Skizze.

Mit einem Häkchen bei Deep-Sky-Objekte kommen Uranus, Neptun und 133 Deep-Sky-Objekte hinzu: alle 110 Messier-Objekte und 23 Glanzlichter des Südhimmels und für das Fernglas (Omega Centauri, 47 Tucanae, beide Magellanschen Wolken, der Carinanebel und weitere), mit den Zeichen der Sternatlanten und beschriftet mit M31, M42 und so weiter — das Kölner Beispiel mit Deep-Sky-Objekten öffnen. Die meisten sind Ziele für das Fernglas: Nur wenige, etwa die Andromeda-Galaxie (M31), der Orionnebel (M42) und die Plejaden (M45), sind von einem dunklen Ort aus mit bloßem Auge zu sehen, Uranus (Helligkeit 5,7) nur für ein scharfes Auge und Neptun (7,8) nur im Fernglas. Fällt Ihr Moment in eine Sonnen- oder Mondfinsternis, die an Ihrem Ort zu sehen war, ist auch sie eingezeichnet. Große Kometen sind ein Häkchen entfernt: Mit Große Kometen zeichnet der Generator jede von zwölf mit bloßem Auge sichtbaren Kometen-Erscheinungen seit 1900 ein, von Halley 1910 bis Hale-Bopp, NEOWISE und Tsuchinshan-ATLAS, dort, wo sie stand, den Schweif von der Sonne weg — Hale-Bopp über Köln am 1. April 1997. Nicht eingezeichnet sind lichtschwache Kometen und Satelliten wie die ISS, deren Bahnen der Generator nicht berechnet.

Weil die Erdachse in rund 26.000 Jahren einmal herumtaumelt (Präzession), rechnet der Generator jede Sternposition aus dem Katalogjahr 2000 auf das Datum Ihrer Karte um. Daten vor dem 15. Oktober 1582 liest er im julianischen Kalender, so wie sie damals geschrieben wurden. Nicht berücksichtigt ist die Eigenbewegung der Sterne: In 2.000 Jahren wandert Alpha Centauri um 2,1°, Arcturus um 1,3° und Sirius um 0,7°, jeder andere helle Stern um weniger als 0,4°.

Häufige Fragen

Sind die Planeten auf der Karte?

Ja, die fünf, die man mit bloßem Auge sieht: Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn werden als beschriftete Punkte an ihrer Position jener Nacht eingezeichnet. Auf dem Kölner Beispiel steht Venus tief im Westen neben der Mondsichel, Jupiter im Süden, Saturn im Südosten und Merkur im Nordwesten. Uranus und Neptun kommen dazu, wenn Sie Deep-Sky-Objekte ankreuzen: Uranus liegt an der Grenze dessen, was ein Auge überhaupt sieht, Neptun ist nur im Fernglas zu finden.

Warum steht auf manchen Karten die Sonne?

Weil die gewählte Uhrzeit bei Tag lag. Wer eine Geburt um 14 Uhr einträgt, bekommt die Sonne an ihrer Stelle eingezeichnet und alle Sterne, die in diesem Moment über dem Horizont standen — gesehen hat sie niemand, weil es hell war. Unter der Karte steht deshalb, ob Tageslicht, Dämmerung oder Dunkelheit herrschte. Viele wählen für so einen Tag die Nacht danach; der Regler unter der Karte macht das mit einem Zug.

Was fehlt auf der Karte?

Lichtschwache Kometen und Satelliten wie die ISS; die großen Kometen seit 1900 zeichnet das Häkchen bei Große Kometen ein. Uranus, Neptun und Deep-Sky-Objekte wie die Andromeda-Galaxie oder der Orionnebel sind dagegen dabei, sobald Sie Deep-Sky-Objekte ankreuzen. Sterne schwächer als Größenklasse 5,0 fehlen ebenfalls. Die Lichtbrechung der Luft, die Sterne am Horizont um bis zu etwa 0,5° anhebt, ist nicht eingerechnet. Und die Karte zeigt immer einen klaren Himmel ohne Wolken und ohne Stadtlicht — in Köln selbst sieht man in einer normalen Nacht nur einen Bruchteil dieser Sterne.

Warum ist mein Sternzeichen in meiner Geburtstagsnacht nicht zu sehen?

Weil die Sonne an Ihrem Geburtstag in Ihrem Tierkreis-Sternbild oder gleich daneben steht: Das Sternbild geht mit der Sonne auf und unter, steht also am Tag am Himmel und nachts unter dem Horizont. Dazu kommt die Präzession. Die Kalenderdaten der Sternzeichen sind rund 2.000 Jahre alt, seitdem hat sich der Himmel um fast ein ganzes Sternbild verschoben: Am 16. Juni steht die Sonne im Stier, obwohl der Kalender Zwillinge sagt. Auf dem Kölner Beispiel stehen die Zwillinge um 22:30 Uhr nur noch tief im Nordwesten in der Dämmerung und gehen bald unter.

Ist das wirklich kostenlos? Wo ist der Haken?

Es gibt keinen Bezahlteil, keine Anmeldung und kein Wasserzeichen; alle drei Downloads sind vollständig. Die einzige Zugabe ist die kleine Zeile „Erstellt mit Starmap“ am unteren Rand, die Sie abschneiden dürfen. Ihre Eingaben bleiben in Ihrem Browser. Die veröffentlichte Seite zählt mit GoatCounter ohne Cookies, wie oft eine Seite aufgerufen wurde, aber nicht, was Sie eintippen.

Kann ich die Sternbildnamen auf Deutsch drucken?

Ja. Unter „Sternbildnamen auf der Karte“ wählen Sie zwischen den lateinischen Namen, wie sie Sternatlanten in jedem Land drucken (Ursa Major, Boötes), und den deutschen (Großer Bär, Bärenhüter). Sternnamen wie Arcturus oder Vega bleiben in ihrer internationalen Form.

Im Generator öffnen: 16. Juni 2018, 22:30 Uhr, Köln