Brief vom Weihnachtsmann
Oder vom Christkind: mit dem Namen deines Kindes, kostenlos zum Ausdrucken.
Den Brief schreiben
So, wie es nach „Es geht um“ passt: dein neues Fahrrad, die Puppenküche, deinen Kaufmannsladen. Leer heißt es „eines deiner Geschenke“.
Nach „Es kommt“: am 28. Dezember, zu Silvester, in der ersten Januarwoche.
Als ganzer Satz mit „du“, so wie es im großen Buch steht: du hast schwimmen gelernt, du hast Oma beim Plätzchenbacken geholfen. Im Brief kommt es nach „steht bei deinem Namen:“.
Nur eine, konkret und freundlich: morgens schneller in die Schuhe schlüpfen. Beim Mutmacher spricht der Brief sonst vom Zuhören beim ersten Mal.
Zum Beispiel ein Buch über Dinosaurier. Der Brief verspricht ihn nie: Die Wichtel oder die Engel „schauen, was sie tun können“.
Wunschzettel für dein Kind
Und jetzt die andere Richtung: drei Blätter, die dein Kind selbst ausfüllt. Ein Brief (Lieber Weihnachtsmann, ich heiße … und ich bin … Jahre alt) mit einem Feld, um den Wunsch zu malen, ein Bilderblatt für Kinder, die noch nicht schreiben, und ein Wunschzettel mit nummerierten Zeilen. Alle drei in einem PDF, auf weißem Papier, zum Ausmalen.
Für wen?
Hast du oben beim Brief schon einen Namen getippt, steht er hier auch, in derselben Schreibschrift auf jeder Namenszeile. Bleibt das Feld leer, bleiben die Zeilen frei und dein Kind schreibt seinen Namen selbst; für viele Kindergartenkinder ist genau das der schönste Teil.
Die Blätter folgen dem Absender oben: Lieber Weihnachtsmann mit dem Tipp, den Zettel an den Nordpol zu schicken, oder Liebes Christkind mit dem Tipp, ihn abends aufs Fensterbrett zu legen.
Nichts verlässt dein Gerät. Der Brief wird in dieser Seite geschrieben und gezeichnet, und PDF, PNG und Word-Datei entstehen in deinem Browser. Name, Wunsch und alles andere werden nie gesendet; sie bleiben nur im Speicher dieses Browsers, und Meine Angaben löschen entfernt sie. Die Seite zählt nur anonym, wie oft ein PDF, PNG oder eine Word-Datei heruntergeladen wird, ohne irgendetwas von dem, was du getippt hast.
So entsteht der Brief
- Wähle den Absender über der Vorschau: den Weihnachtsmann vom Nordpol, mit Wichteln, Rentieren und Schlitten, oder das Christkind aus der Himmelswerkstatt, mit Engeln und dem Glöckchen an Heiligabend. Beide schreiben eigene Briefe; im Brief des Christkinds kommt der Weihnachtsmann nicht vor und umgekehrt.
- Wähle den Brief: Klassisch, Verspätet für ein Geschenk, das erst nach Weihnachten kommt, Kindergarten mit kurzen Sätzen, oder den Mutmacher, einen sanften Schubs.
- Tippe den Vornamen und, wenn du möchtest, das Alter, was gut lief und einen Wunsch. Die Anrede passt sich an: Liebe Lena, Lieber Paul. Ein leeres Feld hinterlässt nie eine Lücke, der Satz dazu fällt einfach weg.
- Lade das PDF herunter und drucke es mit 100 % (tatsächliche Größe) auf A4. Alles bleibt mindestens 6 mm vom Rand entfernt, ein Drucker zu Hause schneidet also nichts ab. Etwas dickeres Papier (120 g/m²) wirkt gleich wie ein echter Brief.
Der Brief steht in einer Schreibschrift zwischen 20 und 14 Punkt: Je länger dein Text, desto kleiner wird die Schrift, bis alles auf eine Seite passt. Passt es selbst mit 14 Punkt nicht, zeigt die Seite, wie viele Millimeter fehlen, und das PDF wartet, bis du ein Feld kürzt. Abgeschnitten wird nie etwas.
Fragen
Gibt es den Brief vom Weihnachtsmann als Vorlage kostenlos, als PDF zum Ausdrucken?
Ja. Es gibt kein Konto, keine E-Mail-Adresse und keine Bezahlversion: Du tippst die Angaben, wählst Brief und Briefpapier und drückst auf PDF herunterladen, PNG oder Word. Die Dateien entstehen in deinem Browser, nichts geht an einen Server. Das PDF ist eine A4-Seite in hoher Auflösung (300 dpi), das PNG dieselbe Seite als Bild, und die Word-Datei hat das Briefpapier im Hintergrund und den Text darüber, damit du ein Wort ändern oder einen eigenen Satz ergänzen kannst. Willst du eine leere Vorlage, lösche in Word einfach den ganzen Text: Briefkopf und Rahmen bleiben, und du schreibst mit der Hand.
Was schreibt der Weihnachtsmann an ein Kind, damit es echt wirkt?
Kinder glauben einem Brief, der Dinge weiß, die nur sie betreffen. Darum fragt die Seite nach dem, was dieses Jahr gut lief, als Satz mit „du“, etwa du hast ohne Stützräder Fahrrad fahren gelernt. Der Weihnachtsmann zitiert es aus seinem großen Buch: „In meinem großen Buch steht bei deinem Namen: Du hast ohne Stützräder Fahrrad fahren gelernt.“ Dazu kommen das Alter in Worten („Du bist jetzt schon sechs Jahre alt“), der Wunsch, der nie versprochen wird, und der Satz, dass auf seiner Landkarte neben dem Haus „Hier wohnt Lena“ steht. Zwei echte Details wirken mehr als ein langer Brief.
Brief vom Christkind: Wo kommt das Christkind, und was ist anders?
In Süd- und Westdeutschland, in Österreich, Südtirol und der Deutschschweiz bringt meist das Christkind die Geschenke, im Norden und Osten Deutschlands eher der Weihnachtsmann. Viele Familien wissen genau, wer bei ihnen kommt, und ein falscher Absender fällt Kindern sofort auf. Darum sind die Christkind-Briefe eigene Texte: Das Christkind schreibt aus der Himmelswerkstatt, die Engel basteln und binden Schleifen, der Wunschzettel liegt auf dem Fensterbrett, und an Heiligabend klingelt das Glöckchen, wenn es schon da war. Es unterschreibt mit „Dein Christkind“ und erwähnt den Weihnachtsmann nie.
Wie erkläre ich ein verspätetes Geschenk?
Wähle Verspätet und einen von drei Gründen: Das Geschenk wird in der Werkstatt noch fertig gemacht, es ist zu groß für den Schlitten (oder für das Christkind zum Tragen), oder es ist noch unterwegs. Trag ein, um welches Geschenk es geht und wann es kommt, etwa „am 28. Dezember“. Der Brief sagt deutlich, dass das Kind nichts falsch gemacht hat und dass das Geschenk ihm gehört, und er endet mit „Heb diesen Brief gut auf“. Gib ihn an Heiligabend dazu, dann ist die Enttäuschung schon aufgefangen, bevor sie entsteht. Der Grund ist immer etwas, das das Geschenk besser macht, nie ein Fehler des Kindes.
Geht auch ein Brief an Kindergartenkinder oder eine ganze Kita-Gruppe?
Ja. Der Brief Kindergarten hat kurze Sätze mit wenigen Wörtern, die Drei- bis Sechsjährige beim Vorlesen verfolgen können, und steht deshalb in großer Schrift. Wähle bei Der Brief geht an die Kita-Gruppe und tippe den Gruppennamen: Dann beginnt er mit „Liebe Kinder der Igelgruppe“, spricht alle mit „ihr“ an und ist mit „Euer Weihnachtsmann“ oder „Euer Christkind“ unterschrieben. Für Erzieherinnen und Erzieher praktisch: Das Briefpapier Zum Ausmalen besteht nur aus Linien auf Weiß, so können die Kinder den Brief danach selbst bunt machen.
Was steht im Mutmacher-Brief, wenn es gerade nicht so gut läuft?
Keine Rute, keine Kohle, kein „sonst gibt es keine Geschenke“. Drohungen wirken einen Tag, danach kommen die Geschenke doch, oder ein kleines Kind hat wochenlang Angst. Der Mutmacher beginnt mit dem, was gut läuft, nennt nur eine schwierige Sache, erzählt von einem Wichtel oder Engel, der auch erst zuhören lernen musste, und endet mit „Ich glaube fest an dich“ oder „Ich hab dich lieb, genau so, wie du bist“. Schreib ins Feld etwas, das dein Kind heute schon üben kann, etwa morgens schneller in die Schuhe schlüpfen; „brav sein“ ist zu ungenau.
Und die Weihnachtspostfilialen?
Die Deutsche Post beantwortet in ihren Weihnachtspostfilialen, etwa in Himmelpfort (Weihnachtsmann) oder Engelskirchen (Christkind), Kinderbriefe, wenn sie bis zu einem Stichtag im Dezember ankommen. Das ist eine schöne Tradition, aber die Antwort ist meist ein Standardbrief und kommt erst nach Tagen oder Wochen. Dieser Brief kennt den Namen, das Alter und das, was dein Kind wirklich geschafft hat, und er liegt heute Abend im Briefkasten.
Auch auf Englisch: Letter from Santa, auf Niederländisch: Brief van Sinterklaas, auf Französisch: Lettre du Père Noël, auf Spanisch: Carta de Papá Noel, auch von den Heiligen Drei Königen, auf brasilianischem Portugiesisch: Carta do Papai Noel, auf Italienisch: Lettera di Babbo Natale, auch von der Befana, und auf Schwedisch: Brev från tomten.